Heimatverein zog zufrieden Bilanz

Jahreshauptversammlung beim Heimatverein Neckarelz-Diedesheim.

Neckarelz. (frh) Zu seiner Jahreshauptversammlung hat der Heimatverein Neckarelz-Diedesheim dieser Tage in das Gemeindezentrum der katholischen Pfarrgemeinde Neckarelz-Diedesheim eingeladen. Vorsitzender Werner Pfisterer konnte dabei zahlreiche gekommene Mitglieder begrüßen.

In seinem Rechenschaftsbericht gab Pfisterer einen Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten, zu denen unter anderem der monatliche Museumssonntag im Heimatmuseum, die große Ausstellungsreihe „70 Jahre Vertreibung“ sowie die großen Feste der Brauchtumspflege wie Pfingst- und Kerwe-Markt zählten. In diese Reihe gehört inzwischen auch der Dreikönigsmarkt, den man gemeinsam mit dem Bürgerverein „Bura“ Neckarelz durchführt. Für letzteren überbrachte dessen stellvertretender Vorsitzender, Stadtrat Frank Heuß, die Grüße und den Dank für die stets gute Zusammenarbeit. Pfisterer lobte die Kooperation der beiden Vereine und dankte dafür ebenfalls. In einem Ausblick ging Pfisterer auf einige Veranstaltungsplanungen des Heimatvereins wie etwa Ausstellungen von Dr. Karsten Weber („Ex-Libris“, historische Bucheigner-Zettel) und Gerhard Hörtling (Postkarten) an. Ferner sollen Mitgliederehrungen zukünftig im Rahmen des jährlichen Seniorennachmittags stattfinden.

Nachdem Kassier Paul Bley den Kassenbericht vorgetragen und Klaus Emmert für die Revisoren eine tadellose Kassenführung bescheinigte, wurde die Entlastung für Kassier und Vorstand einstimmig erteilt. Im Anschluss befasste man sich auch mit dem Thema der Abschaffung der Unechten Teilortswahl in Mosbach. Diese sehe man als nachteilig und habe sich deshalb auch öffentlich dagegen ausgesprochen – dennoch werde man das Votum des Gemeinderats in der Sache akzeptieren, erklärte Pfisterer.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Einen umfangreichen Rechenschaftsbericht stellte der Vorsitzende des Heimatvereins Neckarelz-Diedesheim, Werner Pfisterer (2.v.l.), bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins vor. Foto: frh