Trotz Regenwetters einiges los am ersten Mai

Freiwillige Feuerwehr Neckarelz-Diedesheim hatte „volles Haus“ in neuer Gerätehalle – „Tag der Arbeit“ verändert sich.

Neckarelz. (frh) Das Regenwetter konnte vielen Maiwanderern nichts anhaben. Insbesondere an der vom Nass geschützten „Stelzenbrücke“ entlang des Neckarufers in Neckarelz waren so einige Gesellschaften unterwegs. Häufiger gingen auch jüngere Ausflügler mit den traditionellen „Bollerwägen“ auf Tour zu den verschiedenen Maifesten im Stadtgebiet und in der Umgebung.

Dabei hatten insbesondere die Veranstalter besonders gute Karten, auf der Route berücksichtigt zu werden, die viel Platz unter Dach zu bieten hatten. So ging es etwa bei der SPD in Binau in das alte Bahnhofsgebäude, wo es dann auch die klassischen Maireden zu hören gab. Letztere sind allerdings am „Tag der Arbeit“ inzwischen vielerorts zur Seltenheit geworden, wie unlängst auch der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Neckar-Odenwald, Rudi Braun beklagt hatte. Veranstalter von bewirteten Maifesten sind inzwischen häufig örtliche Vereine und Institutionen, die keine oder nur indirekte Bezüge zu den historischen Wurzeln des Feiertags haben.

So konnte sich etwa die Freiwillige Feuerwehr Neckarelz-Diedesheim vor Gästen kaum retten. Selbst in der geräumigen, neuen Gerätehalle reichten die Plätze phasenweise fast nicht aus. Ob vielleicht auch das Interesse, ein wenig die fertiggestellte städtische Großinvestition in Augenschein zu nehmen, dabei mitgewirkt hat? Der Feuerwehrkameraden dürfte es egal gewesen sein, gingen dabei doch ordentlich Getränke und frisches vom Grill an die Besucher. Auftritte wie etwa der des Männergesangsvereins „Sängerlust“ Diedesheim mit Frühlingsliedern brachten Stimmung ins Haus. Die Jugendfeuerwehr trotzte mit ihrer Spielstraße dem Wetter.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Phasenweise kaum Platz zu finden war beim Maifest der Freiwilligen Feuerwehr Neckarelz-Diedesheim, die wegen des Regens größtenteils in der neuen Gerätehalle stattfand. Foto: frh