Ausstellung „70 Jahre Vertreibung“ abgeschlossen

„Es hätte nicht besser klappen können“ – Landrat Dr. Achim Brötel referierte zum Resümee.

Neckarelz. (frh) Im Rahmen des „Museumscafés“ des Heimatvereins Neckarelz-Diedesheim ging am Sonntagnachmittag die Ausstellung „70 Jahre Vertreibung“ zu Ende. Im Heimatmuseum in der Rathausgasse referierte für das Resümee Landrat Dr. Achim Brötel. Gekommen war dazu sogar eigens aus Freiburg mit Cilla Schell eine Vertreterin des Instituts für Völkerkunde der Deutschen des östlichen Europas (IVDE) des Landes Baden-Württemberg.

In den beengten Räumlichkeiten konnten gar nicht so viele Zuhörerinnen und Zuhörer Platz finden, wie Interessierte gekommen waren. Brötel lobt in seinen Ausführungen die Ausstellungsidee, deren Intension des geschichtlichen Erinnerns und der Weitergabe an kommende Generationen. Nicht zuletzt habe das umfangreiche Begleitprogramm unter anderem mit Vorträgen, Berichten von Zeitzeugen und Diskussionen die Ausstellung geprägt.

„Es hätte nicht besser klappen können“, meinten rückblickend die beiden maßgeblichen Gestalter der Ausstellung, Anna Hercegfi und Michael Kretz. Die Nachfrage sei über die gesamte Zeit der Ausstellung, die im September vergangenen Jahres gestartet war, kontinuierlich sehr hoch gewesen, freute sich der Vorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben Mosbach, Stadtrat Anton Kindtner. Heimatvereinsvorsitzender Werner Pfisterer sprach von zwischen 500 bis 1.000 Besuchern – darunter auch viele Schulklassen, für die zusätzlich zu den regulären, monatlichen  Öffnungstagen weitere Sonderführungen organisiert wurden.

Mosbacher-Zeitung.de berichtet in einer Fotostrecke:  

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Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Landrat Dr. Achim Brötel (l.) referierte zum Abschluss der Ausstellung „70 Jahre Vertreibung“ im Neckarelzer Heimatmuseum. Worte zur Ausstellung sprach Heimatvereinsvorsitzender Werner Pfisterer (2.v.l.). Eigens aus Freiburg angereist war Csilla Schell (3.v.l.) vom IVDE des Landes Baden-Württemberg. Foto: frh